Die Selbstbild-Fremdbild-Gegenüberstellung

Grundidee der Selbstbild-Fremdbild-Gegenüberstellung ist die Betrachtung des Verhaltens im Schulleben aus mehreren Perspektiven. Anhand eines definierten Anforderungsprofils und freier verbaler Rückmeldungen erhält der/die LehrerIn im Rahmen eines vertraulichen Vier-Augen-Gesprächs eine Einschätzung der Führungskraft* über ihr Verhalten im Schulleben. Auch der/die am Gespräch teilnehmende LehrerIn schätzt sich selbst entlang dieses Anforderungsprofils ein. Gesprächsgrundlage bildet zudem eine automatisiert erstellte Netzgrafik, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Einschätzungen visualisiert und auf diese Weise eine gemeinsame Reflexion unterstützt.

Vorteile

  • Erweiterung der bereits bestehenden Feedbackkultur an der Schule bzw. Abteilung
  • Standardisiertes, IT-gestütztes, zeitökonomisches Vorgehen
  • Keine Assoziation mit Zielvereinbarungen

Die Selbstbild-Fremdbild-Gegenüberstellung ist ...

  • ... ein Abgleich der Eigen- und Fremdwahrnehmung hinsichtlich des Verhaltens im Schulleben entlang eines definierten Profils
  • ... eine Möglichkeit, Konflikte aus Missverständnissen und divergierenden Interessen zu vermeiden
  • ... klar von Leistungsbeurteilung und Evaluierung getrennt
  • ... eine Einladung (keine Verpflichtung) an die LehrerInnen der Schule bzw. Abteilung

Die Selbstbild-Fremdbild-Gegenüberstellung ist NICHT ...

  • ... Ersatz für die tägliche Führungsarbeit
  • ... Instrument der formellen Leistungsbeurteilung der LehrerInnen
  • ... gleichzusetzen mit laufenden Gesprächen, die die Führungskraft*) mit den MitarbeiterInnen führt

Materialien zur Selbstbild-Fremdbild-Gegenüberstellung

 

Diese Tools sollen als Unterstützung dienen und können an individuelle Bedürfnisse angepasst werden.

* SchulleiterIn, Abteilungs-/FachvorständIn, WerkstättenleiterIn

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